Die Vor- und Nachteile von Monoblock Klimaanlagen (mobilen Klimaanlagen)

Ein Monoblock hat verschiedene Vorteile gegenüber anderen Klimaanlagen. So kann er auch zB. in einer Mietwohnung genutzt werden. Monoblöcke sind mobil und können deshalb von einem Zimmer in das andere gestellt werden je nach Bedarf. Es muss lediglich die Möglichkeit bestehen, den Abluftschlauch nach außen zu leiten.
Sie sind günstig in der Anschaffung und zeichnen sich durch einen geringeren Wartungsaufwand als die Splitgeräte aus.

Eine Monoblock Klimaanlage hat aber auch Nachteile, die vor dem Kauf in Betracht gezogen werden sollten. Die Geräte haben im Betrieb einen hohen Stromverbrauch und ebenfalls eine hohe Geräuschemission. Die Intensität ist natürlich je nach Hersteller unterschiedlich stark. So kann die Klimaanlage im Schlafzimmer nachts eventuell durchaus als störend empfunden werden.

Die warme Abluft der Monoblockgeräte wird mit einem Abluftschlauch durch das Fenster nach außen geleitet. Dabei ist die Abdichtung der Fenster oft schwierig und warme Luft strömt von außen wieder herein.
Resultat: Die Klimageräte müssen die Luft im Zimmer noch stärker kühlen.

Achtung: Teilweise werden in Monoblöcken klimaschädliche Kältemittel verwendet. Da sollten Sie beim Kauf nachfragen.

Monoblock Klimaanlagen Beispiel
Beispielbild für eine Monoblock Klimaanlage
Monoblock Klimaanlagen 2 Beispielbild
Die meisten mobilen Klimageräte haben Rollen, manche zusätzlich auch Griffe (DeLonghi)

Kauf-Kriterien für mobile Klimageräte

Mit oder ohne Schlauch, billig, günstig oder lieber hochpreisig? Unsere Kaufberatung hilft dabei genau das richtige Modell für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Denn bei der Auswahl eines mobilen Klimagerätes sind vor allem folgende Faktoren entscheidend:

  • Kühlleistung (BTU): Die Kühlleistung wird meist sowohl in Watt als auch in BTU angegeben. BTU steht für British Thermal Unit und bezeichnet die Energiemenge, die man benötigt, um die Temperatur von einem britischen Pfund Wasser um genau ein Grad Fahrenheit zu erhöhen. Mit BTU/h wird dementsprechend die Kühlleistung pro Stunde angegeben. In Watt umrechnen lässt sie sich mit folgender Formel: 1000 BTU/h = 293,071 W. 
  • Lautstärke: Vor allem beim Einsatz in Schlafräumen sollte ein mobiles Klimagerät möglichst leise sein. Werte von 50-65 dB sind jedoch normal und werden nur von wenigen Geräten unterboten. Unser Favorit, das Trotec PAC 3500 Kühlgerät, erreicht z.B. eine Lautstärke von 54 Dezibel und liegt damit im mittleren Bereich.
  • Stromverbrauch: Billige mobile Klimageräte haben oft nur die Energieeffizienzklasse B oder C und erfordern zum Teil so hohe Energiekosten, dass sich der günstige Kaufpreis nicht wirklich rentiert. Die von uns vorgestellten Klimageräte verbrauchen zwar nicht ganz so wenig Energie wie ein Splitgerät, entsprechen mit 0,8 bis 1,3 kWh/h aber immerhin alle der Energieeffizienzklasse A und sind deutlich einfacher zu installieren.
  • Kühlmethode: Die Kühlung erfolgt meist durch Luft-Luft- oder Luft-Wasser-Technik. Bei Luft-Luft-Kühlgeräten entsteht Kondenswasser, das im Inneren gesammelt und regelmäßig abgelassen werden muss. Bei Luft-Wasser-Kühlgeräten wird das Kondenswasser recycelt und dazu genutzt, die Temperatur des Kühlmittels zu senken.